Stadtleben

IT-Unterstützung für das „Gast-Haus“

DSW21 und DOKOM21 stellen der Wohnungslosen-Initiative Computer und Zubehör zur Verfügung

Mit einer weiteren Sachspende unterstützen die kommunalen Unternehmen DSW21 und DOKOM21 die ehrenamtliche Arbeit der ökumenischen Wohnungslosen-Initiative „Gast-Haus statt Bank“. Harald Kraus, Arbeitsdirektor von DSW21, und Holger Unland (Leiter Dienstleistungen) übergaben am Dienstag (15.12.) fünf PC und Monitore sowie weitere Hard- und Software an den Gast-Haus-Vorsitzenden Heinrich Bettenhausen.

Für Menschen unterhalb der Armutsschwelle ist die Corona-Pandemie eine ganz besonders starke Belastung – und damit auch für alle Vereine und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gerade die Hilfebedürftigsten in unserer Gesellschaft zu unterstützen. Die Initiative „Gast-Haus statt Bank“ engagiert sich seit 25 Jahren für Wohnungslose. Mehr als 120.000 Essen gibt sie jährlich an die Tag für Tag 200 bis 300 Gäste aus. Rund 9.000 Behandlungen führen die ebenfalls ehrenamtlich für die Initiative tätigen Ärzt*innen pro Jahr durch. Über 250 Helferinnen und Helfer packen tatkräftig mit an. „Das sind eindrucksvolle Zahlen, die erahnen lassen, welch gewaltige logistische Leistung und welch immense Administration hinter dem Einsatz steckt“, sagt DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus. „Deshalb unterstützen wir und DOKOM21 diesmal sehr gerne mit IT-Equipment.“

Die Unternehmen der 21-Gruppe betrachten die Unterstützung von „Gast-Haus statt Bank“ als kontinuierliche Aufgabe. Erst kürzlich hat das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 eine Geldspende in Höhe von 2.500 Euro übergeben. DSW21 hat im Laufe des Jahres schon einmal 1.000 Mund-Nasen-Bedeckungen zur Verfügung gestellt. Zudem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warme Kleidung für den Winter gesammelt. Und die Jury der von DSW21 durchgeführten Förderaktion #dortMUT hat dem „Gast-Haus“ einen Spendenbetrag in Höhe von 3.000 Euro zuerkannt. Nicht zuletzt sind auch einige Beschäftigte der 21-Gruppe in ihrer Freizeit ehrenamtlich für das „Gast-Haus“ im Einsatz.