Stadtleben

Von Armleuchteralgen und Ölbaronen

Von Armleuchteralgen und Ölbaronen
10 Jahre Phoenix-See: Guntram Pehlke erinnert sich, wie alles begann

Am 9. Mai 2011 wurde der Phoenix-See geflutet. Ein Projekt, von dem viele Dortmunder*innen anfangs dachten, es sei eine Schnapsidee und ein Rohrkrepierer. Zehn Jahre später sind sie eines Besseren belehrt. Mitten in Hörde hat das Areal, auf dem jahrzehntelang ein gigantisches Stahlwerk stand, zu einem beliebten Wohn-, Freizewit- und Naherholungsgebiet entwickelt.

Die Stadt Dortmund hat anlässlich des Jubiläums am Wochenende unter dortmund.de/10-Jahre-Phoenix-See eine Website mit vielen Infos, Fotos und einem aktuell produzierten Video freigeschaltet, in dem sich Zeitzeugen wie Guntram Pehlke an die Anfänge des Mega-Projektes erinnern. Das komplette – knapp fünfminütige – Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden von DSW21 veröffentlichen wir hier. ImInterview verrät Pehlke, warum die See-Idee einer der Gründe dafür war, dass er im Jahr 2000 überhaupt nach Dortmund kam. Er erklärt, worin die besonderen Herausforderungen bestanden, welche Rolle die Armleuchteralge und ein weltbekannter Ölbaron gespielt haben und warum die Emotionen hochschlugen, als klar wurde, dass man den See mit 500.000 Kubikmetern Frischwasser auffüllen musste. Der Flutungstag, sagt Guntram Pehlke, sei für ihn definitiv ein Höhepunkt seiner beruflichen Laufbahn.