Stadtwerke

Wochenstart mit starken Einschränkungen aufgrund des Wintereinbruchs

Die Dortmunder Bürger*innen müssen sich zum Start in die neue Woche auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einrichten. Nachdem sich die Situation bereits im Laufe des Sonntags mehr und mehr verschlechtert hatte und für die Nacht weitere Schneefälle bei klirrendem Frost bis zu minus 10 Grad Celsius angekündigt sind, wird am Montagmorgen lediglich ein stark reduziertes Stadtbahnangebot zur Verfügung stehen.

Die mehr als 200 Busse von DSW21 und beauftragten Unternehmen müssen zunächst im Depot bleiben. „Wir arbeiten unter Hochdruck daran, unseren Fahrgästen ein Mindestangebot zur Verfügung zu stellen, sagt Michael Diekhans, stellvertretender Betriebsleiter des Dortmunder Verkehrsunternehmens. „Allerdings können wir nur das auf Straße und Schiene bringen, was verantwortbar ist. Oberste Priorität genießt die Sicherheit unserer Fahrgäste und unserer Mitarbeitenden. Und die können wir angesichts der Verhältnisse aktuell nicht überall gewährleisten.“

Noch bis in die Nacht zum Sonntag hatte DSW21 nahezu das komplette Angebot bedient. Dann ging der Schneefall in Eisregen über. Seither sind die Straßen spiegelglatt, die Spuren und Weichen der Stadtbahnlinien zugefroren und Oberleitungen zum Teil vereist. Erschwerend hinzu kommt: Dort, wo sich Stadtbahn und Straßenverkehr den Raum teilen, insbesondere auf der Ost-West-Strecke, schiebt der Räumdienst immer wieder Schnee und Eisplatten in die Gleise. Im Brackeler Feld blieb eine Stadtbahn stecken und drohte sogar einzuschneien.