Pressenews

Der BVB/21-Tower als Markenleuchtturm am Airport

Einzigartiges Puzzle aus 236 Einzelfolien bildet die Partnerschaft zwischen Borussia Dortmund und der 21-Gruppe ab

Dortmund. Er ragt 14 Meter in die Höhe, ist Tag und Nacht besetzt und durch das rotierende Positionslicht auf dem Dach (15,7 Meter) ein echter Hingucker: der Airport-Tower. Fünf Millionen Autos passieren pro Jahr die viel befahrene Chaussee zwischen Unna und Dortmund, hinzu kommen in normalen Zeiten mehr als zwei Millionen Passagiere, für die der Tower wie ein Leuchtturm für die sichere Fahrt aus oder in den Hafen steht. Diese Landmarke wird im Markenjahr 2021 nun erstmalig vollflächig mit einer gemeinsamen Markenbotschaft von BVB und 21 verschönert. Mindestens bis zum Jahresende bekommen alle BVB-Fans ihren Tower in der 21-schwarz-gelben Ansicht.

Mehr als 150 Quadratmeter Folie mussten bedruckt und aufgebracht werden. Matthias Lick von der Firma Lichtreklame Friedrich & Lick GmbH aus dem Dortmunder Hafen: „Eine ganz besondere Herausforderung. Denn auch der Kragen oben am Tower musste beschriftet werden. Zudem galt es, das Original-Gelb des BVB wetterfest umzusetzen – auch hierfür waren allein vier Andrucke und Materialanpassungen notwendig. Aber wenn es so viele Menschen sehen, muss es auch gut sein.“

Guido Miletic, Leiter Marketing und Sales am Dortmund Airport 21, ergänzt: „Das ist der einzige Tower eines internationalen oder nationalen Airports, der jetzt komplett als Werbefläche genutzt wird, ein echtes Unikum und natürlich Ausdruck der Leidenschaft von Dortmund, immer etwas anders als die anderen zu sein.“

Auf dem Tower sieht man die Rückennummer 21 sowie BVB, Dortmund und DSW21. Dieser Dreiklang bringt Dortmund nach vorne. Die Platzierung am Tower des Flughafens ist Ausdruck der Verbundenheit aller Partner untereinander. Carsten Cramer, Geschäftsführer BVB: „Vom Dortmund Airport starten wir zu den internationalen Wettbewerben, unsere Gegner reisen über den Airport an – hier direkt gemeinsam mit der 21-Gruppe Flagge zu zeigen, ist ein Signal für die Leidenschaft zum Fußball, die die ganze Region prägt.“

Präzisions-Puzzle
Dabei ist die Beklebung des Towers von Nahem betrachtet nicht profan. Der Tower besteht in seiner Außenhülle aus unzähligen Platten mit schmalen Zwischenräumen, sodass die Folie nicht aus einer, sondern wie ein Puzzle aus 236 Einzelfolien besteht. Und selbst das Gerüst der Dortmunder Firma Weise musste aufgrund der Bauform mit dem überkragenden Bereich der Fluglotsen speziell aufgebaut und befestigt werden. Jörg Jacoby, Finanzvorstand von DSW21: „Wir machen´s einfach lautet unser Motto in Richtung der Kunden und Partner. Dass dahinter schon mal komplizierte Abläufe stehen, ist für uns normal. Der Tower zeigt das sehr schön: Von Weitem eine emotionale Werbebotschaft, aus der Nähe Präzisionsarbeit.“

Mehr als sechs Millionen Menschen werden diese Botschaft im Jahr 2021 sehen. Die Metropole Dortmund grüßt am östlichen Einfahrts- und Einflugtor mit Herz und Verstand sowie der starken Verbindung zweier Marken (BVB und 21) für die eine Stadt.
-----
Faktencheck Airport-Tower
Höhe: 14 Meter (Leuchtfeuer 15,7 Meter)
Umfang: 14,15 Meter
Erbaut: 1998
Beklebte Fläche Rumpf ohne Dachkranz: 150 Quadratmeter
Aufwand: ca. 100 Arbeitsstunden (Projektierung, Herstellung und Montage)
Frequenz: rund 14.000 Insassen von Fahrzeugen pendeln tagtäglich auf dem alten Hellweg (NRW-Straßenstatistik 2017); fast 5.500 Passagiere pro Tag sehen den Tower (Durchschnitt bei 2 Mio. Fluggästen/Jahr)

Making of

Hier ein paar Eindrücke der Arbeit am Tower - einen kompletten Film zu diesem Riesenprojekt gibt es nächste Woche.

Stipendien für sieben Spitzensportler*innen

DSW21 kooperiert mit der Sportstiftung NRW – Im Herbst folgt ein Trainee-Programm

Als der Langstreckler Nils Voigt vom TV Wattenscheid Mitte Februar bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle in 8:12,46 Minuten zu Bronze über 3.000 Meter lief, jubelte nicht nur er selbst. Freude über die starke Leistung herrschte auch bei den Dortmunder Stadtwerken. Denn der 23-jährige Voigt ist einer von sieben talentierten Spitzensportler*innen, die DSW21 im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms unterstützt.

Seit Anfang 2021 kooperiert DSW21 eng mit der Sportstiftung NRW und unterstützt junge Athletinnen und Athleten, die vor der schwierigen Situation stehen, die Herausforderungen von Studium und sportlicher Laufbahn unter einen Hut zu bringen. Im Herbst wird die Zusammenarbeit sogar noch intensiviert. Dann schreibt DSW21 insgesamt drei Trainee-Stellen für Top-Sportler im Übergang zum Beruf aus.

Zur Gruppe der Stipendiat*innen gehören neben Nils Voigt, der Betriebswirtschaft an der Ruhr-Uni Bochum studiert, zwei 19-jährige Mittelstrecken-Talente der LG Olympia Dortmund: Lasse Funck, mit der 3 x 1.000 m-Staffel Dritter bei der U20-DM, und Verena Meisl, die 2020 bei den Deutschen Meisterschaften Platz vier über 1.000 Meter belegte. Beide studieren an der TU Dortmund – Lasse Architektur und Verena Maschinenbau.

Die anderen vier Aktiven sind auf dem Wasser zu Hause und trainieren – teils mit dem Fokus auf den Olympischen Sommerspielen in Tokio – am Dortmund-Ems-Kanal im Leistungszentrum des Deutschen Ruder-Verbandes:
• Sophie Oksche (25), Vize-Europameisterin im Achter (Maschinenbau an der FH Dortmund)
• Pia Greiten (23), U23-Vize-Weltmeisterin und EM-Sechste im Einer (Wirtschaftsingenieurwesen, TU Dortmund)
• John Heithoff (21), Junioren-Weltmeister im Achter (Wirtschaftswissenschaften, TU Dortmund)
• Leon Schandl (22), Vierter im Vierer bei der U23-WM (Bauingenieurwesen, TU Dortmund)

Jürgen Brüggemann, Geschäftsführer der Sportstiftung NRW, freut sich über das Engagement des Dortmunder Stadtwerke-Konzerns. „Ein Hochschulstudium mit dem hohen Aufwand für Training und Wettkämpfe zu vereinbaren, stellt Leistungssportler*innen vor immense Herausforderungen – auch finanzielle. Das Engagement von DSW21 ebnet ihnen den Weg, um ihre hohen beruflichen und sportlichen Ambitionen voranzutreiben.“

Für Harald Kraus, Arbeitsdirektor bei DSW21, birgt die Zusammenarbeit Win-Win-Potenzial: „Wir begleiten die Aktiven auf ihrem Weg sehr gerne. Zum einen werden wir damit der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht, die wir als kommunales Unternehmen ganz besonders haben. Aber wir betreiben auch Eigenmarketing und knüpfen Kontakte zu jungen Menschen, die möglicherweise unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zukunft sind. In der großen Familie der Unternehmensgruppe 21 haben wir für Platz und Aufgaben für motivierte junge Menschen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Vielen ist die Bandbreite gar nicht bewusst.“

Eine Erfahrung, die auch Tom Kintgen, bei DSW21 für das Recruiting verantwortlich, immer wieder macht: „Häufig wundern sich gerade junge Bewerber*innen, wie frisch und innovativ ein kommunales Unternehmen sein kann. Dieses Profil des attraktiven Arbeitgebers wollen wir schärfen. Dazu gehört auch, dass wir krisensicher sind, flexible Arbeitszeiten und -modellen sowie eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie anbieten. Und wir sind ein unverzichtbarer Teil des Gesamtorganismus Stadt. Das stiftet Identität und Zusammenhalt.“ Denn gerade für die junge Generation werde es immer wichtiger, „einen spannenden und herausfordernden Job zu finden, der nachhaltig ist und ‘Sinn‘ macht. Das können wir bieten.“

Neuzugang 21: BVB und 21-Gruppe machen ihre gelebte Partnerschaft sichtbar

Dortmund, 11.2.2021, 11.21 Uhr

Zwei Wochen nach dem Deadline Day meldet Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund doch noch einen Neuzugang: Der 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga markiert für DSW21 und die kommunale Unternehmensgruppe 21 den offiziellen Auftakt in ihr Markenjahr. Passend dazu übernimmt beim Heimspiel des BVB gegen Hoffenheim erstmals eine Unternehmensfamilie – im übertragenen Sinne - eine Rückennummer bei einem Fußballklub.


Dortmund ist eben anders, und die beiden Partner BVB und 21 sind es auch. Die Unternehmen der 21 machen in Dortmund Infrastruktur. Das geschieht größtenteils unsichtbar. Beim Strom sogar unter der Erde. Mit viel Vorausplanung, mit Gebäuden, mit Mobilität und Logistik, großen Stadtentwicklungsprojekten wie dem Phoenix-See und Investitionen, die viele Dortmunder bisweilen als selbstverständlich betrachten. In 2021, dem Markenjahr der Unternehmen mit der 21, machen sich diese unsichtbaren Riesen nun bemerkbar. An vielen Stellen – wie auf jenem Trikot, das BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer dem Vorstandsvorsitzenden der DSW21, Guntram Pehlke, unlängst überreichte – wird eine „21“ aufleuchten oder auftauchen, um zu zeigen: Hier überall sind wir. Für Euch. Für Dortmund. Für den BVB!

Carsten Cramer freut sich über die neue Partnerschaft: „Der Fußball ist immer ein Botschafter seiner Stadt und Region. Für den BVB gilt das in besonderer Weise. Durch die 21 als Rückennummer für die Unternehmen der kommunalen 21-Gruppe können wir den so oft versteckten Meister der Infrastruktur in unserer Stadt sichtbar machen.“ Dabei profitieren beide Marken von der hohen Leidenschaft und Identifikation der Dortmunder mit ihrer Heimatstadt. Hinter BVB und DSW21 stehen 600.000 Einwohner – fast alle sind schwarzgelb. Alle leben mit der 21. 

Für Guntram Pehlke ist die Kooperation daher völlig logisch: „In Wahrheit leben wir diese Partnerschaft ja schon seit vielen Jahren. Sie hat längst Tradition. Allein schon dadurch, dass an jedem Heimspieltag rund 30.000 Zuschauer mit unseren Bussen und Bahnen zum Signal Iduna Park fahren.“ Und: Als Borussia Dortmund 2005 finanziell in Not war, sprang DSW21 dem Klub beiseite und investierte in ein neues Trainingsgelände in Brackel. Das ist in den 15 Jahren seither zum hochmodernen Trainings- und Nachwuchsleistungszentrum inklusive der neuen Geschäftsstelle Sport gewachsen. Und es wächst weiterhin, um mit den besten Trainingszentren Europas mithalten zu können. Eine Erfolgsgeschichte.
Offensichtlichster Beweis der für beide Seiten gewinnbringenden Allianz sind die Heimspiele, bei denen DSW21 die An- und Abreise der Fans mit dem ÖPNV wuppt, DEW21 die Strom- und Wasserversorgung gewährleistet und beide gemeinsam dazu beitragen, dass aus der turnusmäßigen Ausnahmesituation mit mehr als 81.000 Fans ein ganz normaler Wahnsinn mit eingeübten Routineabläufen wird. Apropos Wahnsinn: Wahnsinnig freuen würde sich DSW21, wenn man die Fans so bald wie möglich nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder mit Bussen und Bahnen in die Dortmunder Innenstadt fahren dürfte – zum Korso nach einem Titelgewinn.
-----------------------
Info:
Zu den Unternehmen der 21-Gruppe gehören DSW21, DEW21, DONETZ, DOGEWO21, DOKOM21, Dortmunder Hafen21, Dortmund Airport21, Wasserwerke Westfalen, Hohenbuschei21 (Standort des BVB-Trainingszentrums), d-port21, Stadtkrone Ost, Westfalenhütte und die H-Bahn21. Aber auch Beteiligungen wie do-park21 tragen die 21 im Namen. Insgesamt fast 4.000 Beschäftigte arbeiten für die Erbringer von Infrastruktur-Dienstleistungen in Dortmund.

Wizz Air schaltet Winterflugplan frei

Mehr Flexibilität für Reisende

Dortmund, 24. Februar 2021. Erst vor wenigen Tagen hat Wizz Air ihren Sommerflugplan 2021 für die Buchung freigeschaltet. Jetzt können Reisende bereits Flüge für die Wintersaison 2021/2022 buchen. Passagiere haben die Auswahl aus 41 Zielen in 23 Ländern.

Zwischen Ende Oktober 2021 und Ende März 2022 können Reisende vom Dortmund Airport den kalten Monaten entfliehen und nach Fuerteventura oder Sizilien reisen. Die Wintersaison eignet sich aber auch ideal für Aktivurlaub: Egal ob Skifahren in Georgien, Wandern in Albanien, oder Radfahren in Porto. Herbst und Frühjahr bieten sich außerdem an, um Städte wie Riga, Wien und Breslau zu besuchen. Die Flüge zu diesen Zielen können Reisende ab Dortmund schon jetzt buchen.

Der neue Flugplan bietet zum einen langfristige Planungen, anderseits aber auch enorme Flexibilität. „Wir wollen damit auch ein Zeichen der Hoffnung setzen“, erläutert Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Generell blicke man mit Optimismus auf die zweite Jahreshälfte und wolle deshalb schon jetzt Reisewünsche ermöglichen.


Folgende Ziele bietet Wizz Air in der Wintersaison 2021/2022 ab dem Dortmund Airport an:
Albanien: Tirana
Bosnien und Herzegowina: Sarajevo, Tuzla
Bulgarien: Sofia, Varna
Georgien: Kutaissi
Griechenland: Athen, Thessaloniki
Island: Reykjavik
Italien: Catania (Sizilien)
Kosovo: Pristina
Lettland: Riga
Litauen: Vilnius
Marokko: Marrakesch
Moldawien: Chisinau
Montenegro: Podgorica
Nordmazedonien: Ohrid, Skopje
Polen: Breslau, Danzig, Katowitz, Olsztyn-Mazury
Portugal: Lissabon, Porto
Rumänien: Bukarest, Cluj, Iasi, Sibiu, Suceava, Timisoara, Targu Mures
Serbien: Belgrad, Nis
Spanien: Fuerteventura
Ukraine: Kharkow, Kiev, Lemberg, Saporischschja
Ungarn: Budapest
Zypern: Larnaka
Österreich: Wien

DSW21 bietet fast 400 zusätzliche Fahrten im Schulverkehr

Rückkehr zum Präsenzunterricht verläuft bei Bus und Bahn entspannt: DSW21 bietet fast 400 zusätzliche Fahrten im Schulverkehr

Seit dem 22. Februar kommen wieder Kinder und Jugendliche aus Grundschulen, Förderschulen und Abschlussklassen zum Präsenzunterricht in die Schulen. DSW21 hatte sich bereits vor Wochen darauf vorbereitet, dass der Bedarf wieder langsam steigt. Ein kurzes Fazit nach dem ersten Tag Schulverkehr: Das Konzept mit knapp 400 zusätzlichen Fahrten funktioniert gut.

DSW21 hatte das Angebot bereits zum 1. Februar vorsorglich mit zusätzlichen Fahrten zu den Hauptverkehrszeiten ausgeweitet: Seither fahren ergänzend zum normalen Angebot auf rund einem Dutzend Buslinien zusätzliche Busse morgens, mittags und nachmittags, die zukünftig dann auch im langsam zunehmenden Schulverkehr für Entlastung sorgen werden. Auf anderen Linien wurde das Angebot morgens und mittags bereits im Sommer letzten Jahres durch zusätzliche Fahrten optimiert.
Ab dem 22. Februar hat DSW21 dann noch einmal ausgeweitet: Aktuell wird der normale Fahrplan mit insgesamt knapp 400 zusätzlichen Fahrten gefahren (362 Taktverstärkerfahrten und 30 E-Bus-Fahrten). Das Fazit nach dem ersten Tag: Das Konzept funktioniert gut, es gab keinerlei Rückmeldungen über Probleme.

Auf weitere Ausweitungen des Präsenzunterrichts ist DSW21 bereits vorbereitet: Kurzfristig ist der Einsatz von bis zu 90 weiteren Fahrten im morgendlichen Verkehr möglich. Das Unternehmen nutzt hierzu auch Fördergelder des Landes NRW für den Schulverkehr: „Ein Großteil der zusätzlichen Fahrten wird aus diesem Budget gefördert“, so Lars Hirschfeld, Leiter der Verkehrsplanung bei DSW21. „Für die möglichen Zusatzfahrten würden wir dieses Angebot ebenfalls nutzen.“

Aktuell geringe Nachfrage
„Wir rechnen aktuell mit nur geringer Nachfrage im Schulverkehr“, so Hirschfeld. Der Grund ist folgender: Die Kinder und Jugendlichen, die nun wieder zur Schule gehen, sind Grundschüler*innen (fahren überwiegend nicht mit dem ÖPNV), Förderschüler*innen (fahren mit Sonderbussen der Stadt) sowie Schüler*innen der Abschlussklassen.
Ohnehin ist die Auslastung der Busse und Bahnen aktuell niedrig – sie liegt durchschnittlich bei etwas mehr als einem Drittel gegenüber einem vergleichbaren Monat vor Corona. Hinzu kommt im Schulverkehr noch die gute Nachricht: Die größeren Schulen und Schulzentren haben nach intensiven Gesprächen mit DSW21 im vergangenen Jahr ihre Anfangszeiten größtenteils entzerrt. Das wird zukünftig zusätzlich zu einer besseren Verteilung der Schüler*innen in den Fahrzeugen führen.

DSW21 behält das Geschehen im Schulverkehr genau im Blick und wird wie in den vergangenen Monaten kurzfristig nachsteuern, falls dies nötig sein sollte. Zum Thema Schulverkehr steht das Unternehmen kontinuierlich mit den Schulen und der Stadt Dortmund im Gespräch.

DSW21 erhält Fördergelder für Projekt »StromFahrer«

Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergibt 13,6 Mio. €. Ab Mitte 2022 fahren 30 Elektrobusse durch Dortmund

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat DSW21 einen Förderbescheid in Höhe von insgesamt 13,6 Mio. € für das Projekt »StromFahrer« übergeben. Im Rahmen des Projekts wird das Dortmunder Verkehrsunternehmen seine Flotte bis Mitte 2022 mit 30 elektrisch angetriebenen Gelenk-Bussen ergänzen und gleichzeitig die dafür notwendige Lade-Infrastruktur am Betriebshof Brünninghausen aufbauen.

Die übergebenen Fördergelder stammen aus dem Programm zur Förderung der Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr des Bundesumweltministeriums. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 4,2 Mio.€ könnten noch vom Land NRW dazu kommen. DSW21 selbst nimmt 24 Mio. € in die Hand, um den Einstieg in die Elektromobilität zu finanzieren.

„Der Klimaschutz ist eines der zentralen Themen für uns in Dortmund. Bus und Bahn kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Mit dem Projekt »StromFahrer« setzt DSW21 nun ein Ausrufezeichen und unterstützt damit die Bemühungen, die Lärm- und Schadstoffbelastungen in der Stadt weiter zu reduzieren“, sagt Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund. „Wir brauchen einen starken und umweltfreundlichen ÖPNV. An den Themen Klimaschutz und Mobilität zeigt sich die Zukunftsfähigkeit einer Großstadt. »StromFahrer« leistet dazu einen erheblichen Beitrag.“

Umstieg auf Elektrobusse erfordert Kraftakt
Der DSW21-Vorstandsvorsitzende Guntram Pehlke erklärt: „Wir freuen uns über die Unterstützung des Bundesumweltministeriums, ohne die dieses ambitionierte Projekt finanziell nicht zu stemmen wäre. Der Wechsel von modernen Diesel- auf Elektrobusse ist ein Kraftakt, der alle Beteiligten enorm fordert. Dieser Herausforderung stellen wir uns aber sehr gern und tragen somit unseren Teil dazu bei, die Verkehrswende in Dortmund weiter zum Erfolg zu führen.“ Mit dem Einstieg in die Elektromobilität sei nicht nur die Anschaffung der Fahrzeuge verbunden, sondern auch der aufwändige Aufbau einer Ladeinfrastruktur am Betriebshof und die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter*innen.

„Wir sind Teil der Lösung und nicht Teil des Problems“, ergänzt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung und verweist dabei auf den grundsätzlich geringen Anteil des ÖPNV am innerstädtischen Schadstoff-Ausstoß. Mit seinen 172 Diesel- und Hybridbussen, die durch die Bank über eine grüne Plakette verfügen und fast alle die EURO VI-Norm erfüllen, verfüge man bereits heute über eine der modernsten Busflotten in NRW, so Jung. In den zurückliegenden 20 Jahren habe DSW21 den Ausstoß von Partikeln und Stickoxiden um rund 90 Prozent gesenkt.

„Wir befinden uns bereits auf einem wirklich guten Level und wollen uns bei der Schadstoffreduzierung auf Dauer in der NRW-Spitzengruppe festsetzen“, sagt Jung. Mit Hilfe des »StromFahrer«-Projekts werden die verbleibenden Stickoxid-Emissionen in 2022 nochmals um weitere ca. 40% gesenkt – im Vergleich zur Anschaffung konventioneller Fahrzeuge.

Richtigen Zeitpunkt gefunden
DSW21 hatte die Entwicklungen in der Branche in den vergangenen Jahren genauestens verfolgt und sieht nun den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg in die Elektromobilität gekommen. Serienreife Elektrobusse in ausreichender Stückzahl, verlässliche Standards und Kompatibilitäten bei Fahrzeugen und der Ladeinfrastruktur: All diese Voraussetzungen seien nun erfüllt. „Unsere Fahrgäste erwarten einen stabilen Linienbetrieb und vertrauen auf die Zuverlässigkeit unseres Fahrplans. Davon wollten wir keinen Deut abrücken und haben nun den richtigen Zeitpunkt für die Anschaffung von Elektrobussen abgepasst“, sagt DSW21-Betriebsleiter Ralf Habbes. Innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Jahre könnte die gesamte DSW21-Busflotte elektrifiziert sein.

Gemeinsam mit den benachbarten Verkehrsbetrieben HCR und HST aus Herne bzw. Hagen, die ebenfalls E-Busse für ihre Flotte benötigen, wird die Ausschreibung der neuen Fahrzeuge derzeit vorbereitet. Im Frühjahr soll die Veröffentlichung erfolgen. „Wir wollen dabei auch Aspekte der Nachhaltigkeit wie etwa die Recyclingfähigkeit der Batterien berücksichtigen“, so Habbes. Weitere Anforderung: Die Elektro-Gelenkbusse sollen über eine Reichweite von mindestens 200 Kilometer verfügen.

Umfangreiche Vorbereitungen notwendig
Wo die neuen Busse eingesetzt werden sollen, steht bereits fest. Die miteinander verknüpften Linien 470, 440 und 437, die von Mengede bis nach Sölde einmal quer durch die Stadt führen, sind dafür vorgesehen. Schließlich bieten sie ausreichende Möglichkeiten, die Auswirkungen der Elektromobilität im Hinblick auf Umwelt, Personal, Betrieb, Technik und Fahrgäste unter die Lupe zu nehmen. „Wegen der eingeschränkten Batterie-Reichweiten werden wir am Betriebshof in Brünninghausen eine Umsteigehaltestelle einrichten, an der die E-Busse getauscht werden. Und natürlich interessiert uns auch, wie die Fahrgäste so etwas aufnehmen“, so Habbes.

Die Busse möchte DSW21 zentral am Betriebshof Brünninghausen laden. Dafür sind jedoch noch umfangreichen Vorarbeiten notwendig: So müssen nicht nur eine acht Megawatt starke Stromleitung zum Betriebshof, sondern auch entsprechende Zuleitungen zu den einzelnen Stellplätzen, an denen die Aufladung der Busse mittels Pantograph (Stromabnehmer) erfolgen soll, gelegt werden. Auch die Installation von mindestens drei Trafostationen, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter*innen sowie die Installation eines Betriebshof-Managementsystems stünden auf der Agenda. Habbes: „Es ist eine Herkulesaufgabe, die unterschiedlichste Unternehmensbereiche betrifft. Wir schlagen damit ein ganz neues Kapitel für DSW21 auf.“

Hier finden Sie die Pressemeldung von DSW21 sowie die des Bundesministeriums als pdf.

Sie können auch eine zip-Datei mit den beiden Pressetexten sowie einer Auswahl von Fotos des Übergabetermins hier herunterladen. Das unten stehende Video können Sie bei vimeo herunterladen.

Guntram Pehlke: Rettungspaket für Flughäfen „so nicht akzeptabel“

Konzernmutter DSW21 fordert Finanzhilfen auch für den Dortmund Airport

Deutliche Kritik übt die Dortmunder Stadtwerke AG – DSW21 an der Ankündigung der Bundesregierung, nur ausgewählte Airports unter den Corona-Rettungsschirm schlüpfen zu lassen. „Warum nur 15 deutsche Flughäfen finanzielle Hilfen erhalten und der Dortmunder Flughafen dabei leer ausgehen soll, ist völlig unerklärlich“, sagt Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender der Konzernmutter DSW21 und Vorsitzender des Aufsichtsrates am Dortmund Airport21. Pehlke fordert Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf, die „offenkundig willkürliche Entscheidung“ rückgängig zu machen. „Das ist so nicht akzeptabel. Wenn sich Herr Scheuer, wie er selbst sagt, als ‘Minister für Infrastruktur-Erhalt und nicht für Infrastruktur-Abbau‘ betrachtet, muss er diese Ungleichbehandlung unverzüglich wieder aufheben.“

Ende vergangener Woche hatte die Bundesregierung bekanntgegeben, dass sie die drei Flughäfen, an denen der Bund selbst beteiligt ist (Berlin, München, Köln/Bonn), sowie zwölf weitere mit insgesamt 600 Millionen Euro unterstützen wird. Zusätzliche 200 Millionen Euro sollen die Bundesländer zum Rettungspaket beisteuern. Grundlage ist eine völlig veraltete Liste, mit der der Bund vor etlichen Jahren ein „verkehrspolitisches Interesse“ an einigen Flughäfen anerkannt hat. Zu den Nutznießern gehört u.a. Münster/Osnabrück – nicht aber der Dortmunder Flughafen. Dabei wurde der in der Zwischenzeit längst als „landesbedeutsam“ eingestuft. Ebenso wie Paderborn/Lippstadt und Weeze, die gleichfalls nicht berücksichtigt werden sollen. DSW21 appelliert daher zudem an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (beide CDU), für eine Gleichbehandlung der insgesamt sechs landesbedeutsamen Flughäfen im größten deutschen Bundesland zu sorgen.

Wie alle anderen Flughäfen auch, hatte der Dortmund Airport den Betrieb während des ersten Lockdowns zwischen März und Juni 2020 im Rahmen seiner Betriebspflicht gewährleisten müssen – um Bundesbürger in der Pandemie aus dem Ausland zurückzuholen sowie Ambulanz- und Polizeiflüge etc. durchführen zu können. Die so genannten „Vorhaltekosten“, die dabei entstanden sind, sollen einigen Flughäfen nun erstattet werden. Anderen nicht. Darunter Dortmund.

„In keiner anderen Branche werden bei den Corona-Hilfen solche Unterschiede gemacht. Es gibt keinen Einzelhandel, keine Gastronomie und keine Friseure erster und zweiter Klasse“, sagt Guntram Pehlke. Dass die Bundesregierung zudem allen Flughäfen die Übernahme der Kosten für die Flugsicherung in Aussicht stellt, sei ein „Ablenkungsmanöver“. Diese Mittel seien unabhängig von Corona ohnehin schon im Bundeshaushalt berücksichtigt.

21 verstehen

Die grundlegenden Broschüren zum Konzern DSW21 (download als pdf). Sie finden auch alle gedruckten Magazine, Broschüren online bei issuu

21 im Überblick

Nahverkehr

Satzung