Stadtwerke

Schulverkehr verläuft zufriedenstellend

Schulverkehr verläuft zufriedenstellend – Fast 500 zusätzliche Fahrten sorgen für größeres Platzangebot – Weitere Aufstockungen kaum möglich
Nach der Rückkehr in den Präsenzunterricht an den weiterführenden Schulen zieht DSW21 nun ein erstes Zwischenfazit zum Schulverkehr. „Die Fahrzeuge sind seit Montag natürlich stärker frequentiert als in der Vorwoche. Aber die Ausweitung unseres Angebots hat dafür gesorgt, dass die Schüler*innen ein größeres Platzangebot vorfinden und sich in der Regel in den Fahrzeugen gut verteilen können. Insgesamt war das somit ein zufriedenstellender Restart“, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung und fügt an: „Es zeigt jedoch auch, wie wichtig Wechselunterricht und gestaffelte Anfangszeiten für einen entzerrten Schulverkehr sind. Aus meiner Sicht gibt es dazu in den nächsten Monaten keine Alternativen. Denn wir können unser Angebot nicht beliebig weiter hochschrauben.“
Nachdem das Land NRW am Dienstag den Vorstoß von Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal abgelehnt hat, alle Schulen angesichts der steigenden Infektionszahlen mit sofortiger Wirkung wieder zu schließen, hält DSW21 weiter an seinem Konzept fest. Hubert Jung: „In Zeiten des Präsenzunterrichts werden wir mit dem Maximalangebot fahren.“
DSW21 hatte das Angebot bereits zum 1. und 22. Februar sowie zum 8. März schrittweise hochgefahren. Mit der nochmaligen Ausweitung am Montag bietet das Verkehrsunternehmen nun fast 500 zusätzliche Fahrten im Schulverkehr an (362 Taktverstärkerfahrten und 119 E-Wagen-Fahrten). Damit rollt an Schultagen alles, was DSW21 und die Unternehmen, die in dessen Auftrag fahren, aufbringen können. Für diese zusätzlichen Angebote hat DSW21 auch Fördergelder des Landes NRW beantragt.
Das Verkehrsunternehmen wird das Geschehen im Schulverkehr weiterhin genau im Blick behalten und wird – wie in den vergangenen Monaten – kurzfristig nachsteuern, falls dies nötig sein sollte. DSW21 steht zudem kontinuierlich im Austausch mit den Schulen und der Stadt Dortmund.
In diesem Zusammenhang appelliert das Unternehmen auch nochmal an die Schüler*innen, nicht im Eingangsbereich der Fahrzeuge zu verweilen, sondern sich im gesamten Innenraum zu verteilen. Grundsätzlich lohne sich der Blick in die Elektronische Fahrplanauskunft um zu überprüfen, ob kurz vor oder kurz nach dem bisweilen genutzten Bus weitere Fahrtalternativen zur Verfügung stehen. „Alle können selbst dazu beitragen, dass wir die Stoßzeiten bestmöglich entzerren“, so Jung dazu. Er verweist auch nochmal auf aktuelle Studien wie etwa die Erhebung der Technischen Universität Berlin, die das Infektionsrisiko im ÖPNV als sehr gering beschreiben (www.besserweiter.de).